Unsere Service Unit hilft Ihnen Ihr Forschungsprojekt auf biometrisch valide Füße zu stellen. Wir sehen und als zentrale Ansprechpartner für alle biometrischen und epidemiologischen Fragen!

Neu: Seit dem 1. September 2017 wird keine Vergütung der Beratungsleistung durch eine Interne Leistungsverrechnung (ILV) mehr abgerechnet. Die Beratungsleistung ist ab sofort kostenlos.

 

 

Sie befinden sich hier:

Unser Leistungsspektrum

Im Rahmen unserer kostenlosen Beratung bieten wir Ihnen folgendes Leistungsspektrum an:

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In der Planungsphase eines medizinischen Forschungsprojektes:


Allgemeine statistische Beratung zur Studienplanung, insbesondere zu

  • der Wahl des Studiendesigns,
  • der Auswahl geeigneter primärer und sekundärer Endpunkte,
  • der Definition der Analysesets (Intention-to-Treat, Per Protocol).
  • Beratung zur geplanten statistischen Auswertungsstrategie, insbesondere zu
  • der Hypothesenformulierung und Teststrategie für den primären Endpunkt,
  • Auswertungsstrategien für sekundäre Endpunkte und Safety Daten,
  • der Planung von Zwischenauswertungen und möglichen Designadaptionen,
  • korrektem und effizientem Umgang mit Multiplizität,
  • der Imputation fehlender Werte,
  • der Modellierung und der Berücksichtigung von Confoundern.
  • Beratung und Durchführung der Fallzahlkalkulation bzw. Poweranalyse
  • Beratung zur Wahl einer geeigneten statistischen Analysesoftware
  • Beratung zu allgemeinen Fragen des Datenmanagements und der Datendokumentation


Unterstützung bei der Erstellung von Anträgen bei Drittmittelgebern sowie Ethikkommissionen, insbesondere

  • das Formulieren der statistischen Parts von Ethikanträgen, Studienprotokollen und Drittmittelanträgen,
  • die allgemeine Kommentierung und Stellungnahme zu Ethikanträgen, Studienprotokollen und Drittmittelanträgen,
  • die Kostenkalkulation für biometrische Aufgaben im Rahmen medizinischer Drittmittelanträge.

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In der Durchführungsphase eines medizinischen Forschungsprojektes:


Beratung zum Umgang mit Problemen während der Datenerhebung, wie z. B.

  • Rekrutierungsschwierigkeiten
  • Fehlende Werte
  • Irrtümlichen Planungsannahmen
  • Unterstützung bei Fragen zum Datenmanagement

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In der Auswertungsphase eines medizinischen Forschungsprojektes:

  • Hilfe zur Selbsthilfe bei der Auswertung bei Projekten mit eigenständiger Datenauswertung
  • Hilfestellung und Beratung zum adäquaten Softwareeinsatz
  • Hilfe bei der Interpretation der Ergebnisse
  • Unterstützung bei der allgemeinen Berichterstattung und Publikation der Ergebnisse (mit Publikationsbeteiligung bei substantiellem Beitrag durch das Institut)

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Wie melde ich mich an?

Bitte füllen Sie für die Anmeldung unser Online-Formular aus.

Wie ist der weitere Ablauf?

  • Ihre Angaben werden in unserer internen Datenbank zu Dokumentations- und Verwaltungszwecken gespeichert.
  • Je nach Themenschwerpunkt und den im Anmelde-Formular geäußerten Wünschen nach BeraterInnen und Standort wird Ihnen ein(e) BeraterIn zugewiesen.
  • Ihr(e) Beraterin nimmt dann zeitnah, in der Regel innerhalb von 10 Werktagen, mit Ihnen Kontakt auf und vereinbart einen Termin.

 

 

Wie kann ich mich auf die Beratung vorbereiten?

  • Es ist es i.d.R. sinnvoll, wenn zur Erstberatung eines Projektes alle maßgeblich am Projekt beteiligten  Wissenschaftler kommen (Projektleiter, Promotionsbetreuer, Doktoranden, usw.), um Rückfragen zu vermeiden
  • Sie sollten eine kurze und prägnante Beschreibung Ihres Projektes geben können. Vermeiden Sie dabei Fachwörter.
  • Sie sollten die wissenschaftlichen Fragestellungen Ihres Projektes klar als ja/nein-Fragen formulieren können
  • Bringen Sie relevante Literatur in die Beratung mit (Studienprotokoll, Literaturquellen, usw.)

Ist eine Beratung notwendig?

  • Wir empfehlend eine biometrische Beratung für alle medizinischen Forschungsprojekte, wenn möglich bereits in der Planungsphase. Insbesondere empfehlen wir eine Beratung für Doktoranden.
  • Für Studien, die durch die Ethikkommission genehmigt werden müssen (AMG, MPG Studien), ist die Beteiligung eines Biometrikers oder einer Biometrikerin obligatorisch. [Ethikkommission der Charité, Landesethikkommission]. Unsere InstitutsmitarbeiterInnen verfügen über umfangreiche Erfahrung sowohl bei der Erstellung von Ethikanträgen als auch als statistische Mitglieder verschiedener Ethikkommissionen.

Bitte beachten Sie: Die Übernahme der biometrische Beratung bedeutet nicht, dass das Institut die Verantwortung für die gesamte Projektbiometrie übernimmt. Die Projektübernahme ist möglich im Rahmen einer gesonderten Kooperationsvereinbarung mit entsprechender Gegenfinanzierung.